Frisch & saftig
Klare Frucht, lebendige Säure, viel Trinkfluss. Ideal als Aperitif oder für leichte Momente.
Weinwissen
Wein muss nicht kompliziert sein. Fehlkäufe passieren selten aus Unwissenheit – sondern weil nach Etikett, Preis oder Punkten entschieden wird. Dieses Weinwissen hilft dir, Wein nach Geschmack und Wirkung auszuwählen.
Orientierung
Viele Menschen glauben, man müsse Rebsorten, Regionen oder Jahrgänge kennen, um guten Wein zu kaufen. Das ist ein Mythos.
In der Praxis trinken wir Wein immer in einem bestimmten Moment, zu einem Anlass und mit einer Erwartung.
Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht: „Was ist das?“ – sondern: „Wie soll sich der Wein anfühlen?“
Geschmack
Frisch, kernig, präzise oder wild – Geschmack ist der stabilste Anker.
Anlass
Aperitif, Essen, Geschenk oder ruhiger Abend – Kontext schlägt Prestige.
Machart
Klassisch oder naturbelassen – beides kann hervorragend sein.
Geschmack funktioniert unabhängig von Rebsorte, Region oder Preis.
Klare Frucht, lebendige Säure, viel Trinkfluss. Ideal als Aperitif oder für leichte Momente.
Mehr Struktur, Würze oder Grip. Passt gut zu Essen und Charakter.
Zurückhaltende Frucht, Spannung, Klarheit. Ruhig, fokussiert, oft sehr trocken wirkend.
Ungefiltert, manchmal kantig. Nicht für jeden Moment – aber spannend.
Merke:
Es gibt keinen „besseren“ Geschmack – nur passende oder unpassende Erwartungen.
Naturwein beschreibt keine feste Aromatik, sondern eine Art zu arbeiten: spontane Gärung, wenige Eingriffe, möglichst wenig Zusätze.
Das Ergebnis kann sehr unterschiedlich sein – von frisch und präzise bis wild und eigenwillig. „Funky“ ist nur ein Randbereich.
Rebsorte, Region und Produzent spielen alle eine Rolle – aber nicht im gleichen Maß.
Produzent
Am wichtigsten: Handschrift, Erfahrung und Entscheidungen.
Machart & Region
Klima, Boden und Ausbau prägen den Stil.
Rebsorte
Gibt eine Richtung vor – mehr nicht.
Wenn du Anlass und Geschmack kennst, ist die Auswahl meist schon entschieden.
Unsicher?
Ein kurzer Hinweis zu Geschmack und Anlass reicht oft für eine sehr gute Empfehlung.
Kurz, konkret – damit du schneller zur richtigen Flasche kommst.
Nein. Das hier ist ein Weinwissen-Hub: kurze Guides, die dir helfen, Weine nach Geschmack und Anlass einzuordnen – ohne Etiketten-Logik. Wenn du einfach stöbern willst: im Sortiment findest du alle Flaschen.
Starte nicht bei Punkten oder Etiketten, sondern bei zwei Dingen: Anlass (Aperitif / Essen / Geschenk) + Geschmack (frisch / kernig / präzise / wild). Wenn du das grob weißt, ist die Auswahl oft schon entschieden.
„Trocken“ beschreibt vor allem, wie viel Restzucker im Wein bleibt – und wie trocken er wirkt. Wichtig: Ein Wein kann formal trocken sein, aber durch Frucht trotzdem „weicher“ wirken. Halbtrocken ist spürbar runder, aber nicht automatisch süß.
Wenn du unsicher bist: sag uns kurz, ob du eher knackig oder weich suchst – dann empfehlen wir passend.
Süß wirkt ein Wein, wenn Restzucker deutlich spürbar ist. Als Faustregel: Trocken/halbtrocken sind die häufigsten Alltagsstile – wirklich süß sind z. B. Dessertweine oder bestimmte Spezialitäten.
Wenn du „süß, aber nicht klebrig“ suchst: sag uns kurz deinen Anlass (Dessert / Käse / einfach so), dann treffen wir besser als über ein Etikett.
„Wenig Säure“ heißt meist: runder, weicher, weniger zugespitzt. Das hängt stark von Stil und Ausbau ab – nicht nur von der Rebsorte. Wenn du uns sagst, ob du Rot oder Weiß willst und ob es eher „fruchtig“ oder „cremig“ sein soll, ist die Trefferquote hoch.
Für Fisch funktioniert oft frisch & saftig oder präzise & mineralisch. Bei Lachs darf es meist etwas mehr Körper haben (weil fetter/kräftiger) – also nicht nur „leicht“, sondern passend zur Zubereitung (gegrillt, cremige Sauce, roh).
Schreib uns kurz „Fisch + Zubereitung + Geschmack“, dann empfehlen wir konkret.
Spargel ist sensibel: die Zubereitung entscheidet. Mit Sauce Hollandaise brauchst du meist etwas mehr Substanz als „nur leicht“. Ohne schwere Sauce funktioniert frischer, klarer Stil oft am besten.
Wenn du uns kurz sagst: weiß/grün + Sauce ja/nein, bekommst du passende Vorschläge.
Käse ist fett und würzig – deshalb brauchst du entweder Frische (für „Cut“) oder einen Wein mit genügend Körper, der nicht untergeht. Entscheidend ist, ob euer Raclette eher mild oder kräftig ist.
Hier geht’s um kräftiges Essen + oft Röstaromen + ggf. Süße (z. B. Rotkohl). Daher funktionieren meist kernigere, strukturierte Weine besser als sehr leichte Stile. Aber: Sauce und Beilagen entscheiden mit.
Naturwein ist keine feste Geschmacksrichtung, sondern eine Machart: weniger Eingriffe, oft spontane Gärung, möglichst wenig Zusätze. Das Spektrum reicht von klar & frisch bis wild & eigenwillig.
Nein. „Bio“ bezieht sich primär auf den Anbau (Regeln im Weinberg). „Naturwein“ beschreibt zusätzlich häufig eine reduzierte Kellerarbeit. Es gibt Bio-Weine, die sehr klassisch ausgebaut sind – und Naturweine, die bio sind (oder auch nicht zertifiziert).
Wenn du „möglichst naturbelassen, aber nicht extrem“ suchst: sag uns kurz „frisch“ oder „saftig“ – wir lenken dich in den passenden Stil.
Schreib uns kurz: Anlass (Essen/Aperitif/Geschenk) + Geschmack (frisch/kernig/präzise/wild). Mehr brauchen wir nicht – und antworten mit konkreten Flaschen.
Entdecke das Sortiment – oder schreib uns kurz Anlass + Geschmack, dann geben wir dir konkrete Empfehlungen.